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Nachhaltigkeits-Blog

In diesem Blog stellt ihnen unsere Klasse verschiedene Apps und Angebote vor die Ihnen bei einem Nachhaltigeren Lebensstil helfen könnten

Replace Plastik

Erfahren Sie wie Sie Plastik aus ihrem Alltag verbannen können.

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Plastikfrei, Nachhaltig Kochen

Erfahren Sie wie Sie eine plastikfreie, nachhaltige Tomatensauce zubereiten

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Themen

Klicken Sie das Thema an, was Sie interessiert

Ich denke viele kennen es, du willst dein Handy vorübergehend weglegen und
dich auf das konzentrieren, was im wirklichen Leben zählt, aber die Versuchung
ist zu groß. Mit Forest kannst du Samen pflanzen, die im Laufe der Zeit
allmählich zu einem Baum heranwachsen. Wenn du jedoch der Versuchung nicht
widerstehen kannst, dein Handy zu benutzen und die App verlässt, dann verdorrt
dein Baum.
Erfolgserlebnisse und die Verantwortung ermutigen dich, damit du von deinem
Handy fernbleibst und helfen dir, deine Zeit besser zu nutzen. Hör auf, dich von
deinem Handy ablenken zu lassen, motiviere dich selbst und erledige mehr für
die Schule, Arbeit etc.
“Du hast es fast geschafft!”, sagt die App irgendwann, nur noch wenige
Sekunden muss man warten. Dann kommt: “Gratulation!”, und das Bäumchen steht
zwischen seinen, teils verkümmert, teils aber auch sehr schönen Vorgängern.
Ein guter Aspekt der App ist, dass sie auch eine Funktion zum stummschalten des
Gerätes hat, denn wenn das Handy dauernd piepst und klingelt ist man natürlich
abgelenkt. Denn abgesehen von Motivationssprüchen tut sich nichts in der App,
der Keim wächst nicht und lenkt einen dadurch nicht ab und ist erst am Ende
der eingestellten Zeit ausgewachsen. Je mehr Zeit man mit der App verbringt,
desto mehr Baumarten und Klänge kann man freischalten. Außerdem kann man
sich mit Freunden und Familie messen, was nochmal mehr motiviert.
Ein guter Aspekt für unsere Umwelt ist, dass Forest auch echte Bäume mit der
Baumpflanzorganisation “Trees for the Future“ pflanzt, es wurden mittlerweile
über 1.000.000 Bäume gepflanzt.
Es gibt mehr als 6 Millionen zufriedene Nutzer aus 136 Ländern und bald
könntest du einer von ihnen sein und dir und unserer Umwelt helfen.
Also lade dir Forest herunter und bleib fokussiert!

Niko

52% (6,1
Tonnen) aller Lebensmittelabfälle entstehen in privaten Haushalten in Deutschland, und damit werden in Deutschland ca. 85,2 kg pro privaten Haushalt jährlich weggeworfen.  Auch bei dem Transport von
Lebensmitteln entsteht viel Abfall wegen des Verpackungsmaterials. Dieses häuft sich durch die oftmals langen und komplexen Lieferketten an, weil die
Zwischenhändler die Lebensmittel oft wieder entpacken, die alten Verpackungen wegwerfen, und die Lebensmittel wieder neu einpacken. Außerdem wird durch eine lange Lieferkette natürlich auch der CO2 Ausstoß gesteigert, was sich bekanntlichermaßen negativ auf unsere Umwelt auswirkt.

 

Und hier kommt Hello Fresh ins Spiel. Hello Fresh ist ein Unternehmen, das im Jahre 2011 von Dominik Richter, Thomas Griesel und Jessica Nilsson, in Berlin gegründet wurde und sogenannte Kochboxen verschickt. Diese Kochboxen enthalten dann die perfekt portionierten Zutaten zu den Rezepten, welche man auf der Homepage auswählt. Doch was ist jetzt eigentlich der nachhaltige Unterschied zum herkömmlichen Einkaufen?

Hello Fresh
wirbt auf der eigenen Website für kürzere Lieferketten, und damit weniger Müll
durch Verpackungsmaterial und weniger CO2  Ausstoß. Zudem werden die Zutaten bei Hello Fresh in einer wiederverwertbaren und recycelten Papiertüte geliefert, in welcher viele Zutaten nicht verpackt sind, wie Tomaten oder Karotten und anderes Gemüse, wodurch natürlich auch noch einmal Verpackungsabfall eingespart wird. Zuletzt werden Dank der wohlproportionierten Zutatenmenge keine
Lebensmittel beim Kochen verschwendet.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass trotz der relativ hohen Preise Hello Fresh eine gute Möglichkeit ist, nachhaltig zu kochen.

Max & Felix

Allgemeines

  • im App Store und Google Play Store erhältlich
  • gegründet von Peter Wassermann, Maurice Swimm und Thomas Swonke
  • 2017 wurde das Startup mit dem Gründerpitch ausgezeichnet
  • als App herunterladbar seit 12.01.2017
  • Sinn und Zweck
  • made in Germany
  • umweltfreundliche Lebensmittelbeschaffung
  • regionale Waren
  • Foodahoo ist eine Schnittstelle zwischen Hersteller und Verbraucher
  • die kleineren Hersteller und Läden werden gefördert
  • weniger Geld fließt in die umweltunfreundlichen Lebensmittelherstellung
  • der großen Supermarktketten

Über die App

  • kategorische Lebensmittelunterteilung( Gemüse, Obst, Fisch Fleisch, etc. )
  • Auswahl aus 11.000 gelisteten Geschäften ( Hofläden, Bäcker, Metzger,
  • Winzer, Imker, Brauereien, Brennereien, Käsereien, Gärtnereien,
  • Fischzüchter, Wildverkäufer, Manufakturen, Confiserien und Mühlen)
  • man kann Feedback hinterlassen für mögliche Geschätergänzungen
  • Funktionen der App als auch die Datenbanken werden durch den Gebrauch
  • ausgeweitet und verbessert
  • Filtersystem ( z.B. Nur Produkte mit Biosiegeln )
  • Favoriten Funktion

Persönliche Meinung

  •  generell gut bewertet ( Google Playstore Kundenrezensionen : 4,3/5 )
  •  sehr hilfreich
  •  Umweltfreundlich und dazu noch Benutzerfreundlich
  •  perfekt, um kleine Lebensmittelgeschäfte zu unterstützen
Camillo & Lenny

In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig, dass man auf seine Umwelt achtet und somit auch so wenig
Müll wie möglich produziert. Deswegen haben wir versucht, einen Tag Plastik zu reduzieren. Vorab
muss man dazu sagen, dass man realistisch gesehen nicht von einem Tag auf den anderen plastikfrei
leben kann. Der Alltag ist in vielerlei Hinsicht auf die Abläufe mit Plastik ausgerichtet. Alle alltäglichen
benötigten Gegenstände aus Plastik konnten wir nicht einfach wegschmeißen. Außerdem sind wir als
Schüler noch nicht so unabhängig, um selber jeden Plastikkauf zu kontrollieren. Trotzdem haben wir
einen Tag lang versucht, unseren Plastikkonsum auf das Geringste zu reduzieren.


Charlotte(Morgen): Nachdem ich aufgestanden bin, bin ich sofort ins Bad gegangen um mich fertig zu machen. Dort zeigte sich beim Zähneputzen sofort das erste Problem. Ich hatte zwar eine Zahnbürste aus Holz, jedoch aber keine nicht in Plastik verpackte Zahnpasta. Beim Frühstück hatte ich sichtlich weniger Probleme, denn ich hab ein Glas Leitungswasser getrunken, zwei Brote mit Käse und einen Apfel gegessen, wobei ich natürlich darauf geachtet habe, dass die Produkte nicht in Plastik verpackt waren.


Clara(Morgen): Zum Frühstück habe ich ein Müsli gegessen. Dieses Müsli war in einer
Papierverpackung und die Milch in einer Glasflasche. Nachdem ich dann das Geschirr in die Spülmaschine gelegt habe, benutzte ich ein Spülpad aus Holland. Dieses ist in einem Material einzelnd verpackt, das sich während des Spülgangs auflöst. Zum Zähneputzen verwendete ich eine Holzzahnbürste, die biologisch abbaubar ist. Die Zahnpasta kam allerdings aus einer Plastiktube. Seit einiger Zeit gibt es bei uns festes Shampoo, Conditioner und Duschseife. An einem möglichst plastikfreien Tag habe ich natürlich das genommen.


Charlotte(Mittag): Da ich eh mit meinem Hund rausgehen wollte, hab ich die Chance genutzt und bin direkt einkaufen gegangen. Ich hatte mir zwar extra einen Beutel aus Baumwolle mitgenommen und Milch aus Glasflaschen gekauft, aber trotzdem ist ein Großteil im Supermarkt in Plastik verpackt, was es schwer macht beim Einkaufen auf Plastik zu verzichten. Danach habe ich mich im Drogeriemarkt noch nach plastikfreien Hygieneartikel umgeschaut, bin aber jedoch außer einer Duschseife nicht wirklich fündig geworden. Im Internet habe ich gelesen, dass es Stückseife gibt, die man als Shampooersatz verwenden kann. Auch diese habe ich zum Glück finden können. Zuhause angekommen bin ich sofort duschen gegangen um meine gekauften Produkte auszuprobieren. Auch wenn es im ersten Moment etwas ungewohnt ist, war ich positiv überrascht. Nachdem ich Mittag gegessen hatte habe ich die Spülmaschine angemacht und statt Tabs Pulver benutzt. Danach habe ich mir etwas Wasser in eine Glasflasche gefüllt da ich ein bisschen Lernen wollte. Hierfür habe ich extra mit einem Bleistift statt einem Kugelschreiber geschrieben. Nachdem ich gegoogelt hatte, habe ich aber erfahren, dass auch der mit einem Wasserlack überzogen ist, der aus Acryl und somit auch aus Plastik besteht.


Clara(Mittag): Als meine Katze Hunger hatte, fütterte ich sie. Das Futter, das ihr gut schmeckt, ist in einer Plastikverpackung. Immerhin ist das besser, als eine Alubüchse. Für mich habe ich zum Essen Nudeln mit Pesto gemacht. Außer dem kleinen Sichtfenster von der Nudelverpackung war kein Plastik im Spiel.

 Charlotte(Abend): Wegen Corona habe ich mich dagegen entschieden, in einen Unverpackt Laden in die Stadt zu fahren, werde das aber sobald es geht nachholen. Nach dem Abendessen, wo es Reis aus einer Pappverpackung und mein am Morgen gekauftes Gemüse gab habe ich mir nochmal Gedanken  über den Tag gemacht und habe beschlossen dass ich in Zukunft auf jeden Fall versuchen werde zu viel wie möglich drauf zu achten wenig Plastik zu verwenden. 

Clara(Abend): Viel ist heute nicht passiert wegen dem Lockdown und bei Entscheidungen, was ich tun konnte, viel natürlich noch mehr weg, um Plastikkontakt zu vermeiden. So fiel Süßigkeiten und generell Snacks essen aus. Zum Abendessen hat meine Mutter gekocht. Auf dem Esstisch stehen bei uns keine Plastikflaschen, sondern eine Karaffe mit Leitungswasser. So habe ich am Ende des Tages das Gefühl, dass man schon sehr viel Plastik reduzieren kann. Wir haben beim Essen besprochen, dass wir im März in den Unverpackt-Laden in Wolfratshausen einkaufen gehen, da dieser dann
voraussichtlich öffnen soll. 

Wir haben uns im Internet erkundigt was es für Sachen gibt die kein Plastik beinhalten. Von Glas Strohhalmen bis hin zu Bambuszahnbürsten gibt es eigentlich doch eine Menge Produkte die zwar teurer aber vor allem auch umweltfreundlicher sind. Im Großen und Ganzen ist es schon ziemlich schwer, sogar gar unmöglich komplett auf Plastik zu verzichten, da vor allem in Supermärkten so gut
wie alles eine Plastikverpackung hat. Ein weiteres moralisches Dilemma ist zum Beispiel, dass man sich beim Fleisch kaufen zwischen Biofleisch und konventionellem Fleisch entscheiden muss. Wir fragen uns, warum Bio Produkte auch in Plastik eingepackt werden. Außerdem ist nicht nur bei Lebensmitteln sondern auch bei Alltagsgegenständen immer ein Teil aus Plastik. Man muss sich nur umsehen und kann sofort eine Menge des Materials erkennen. Es wäre einfach hilfreich wenn schon mal Verkäufer und Produzenten versuchen würden umweltfreundlichere Verpackungen zu benutzen, denn so wären auch die Käufer nicht mehr gezwungen so viel Plastik zu kaufen. Wenn jeder selbst auf seinen Plastikkonsum achtet, können wir gemeinsam was erreichen.

Charlotte & Clara 

  1. Entrümpeln:
    Öffne deinen Kühlschrank und checke mal wirklich, welche Lebensmittel noch
    gut sind oder welche du noch brauchst. Alles, was schlecht ist, schmeißt du weg
    und alles, was du nicht mehr brauchst, kannst du zum Beispiel an Organisationen wie die Tafel spenden. So, und jetzt sollte dein Kühlschrankschon gleich viel besser aussehen 🙂
  2. Entferne den Schmutz:
    Sei mal ehrlich: Wann hast deinen Kühlschrank das letzte Mal so
    richtig geputzt? Nimm dir einen Lappen und ein Putzmittel deiner Wahl und wische jedes Fach gründlich durch.
  3. Einräumen und Organisieren:
    Stelle alle Lebensmittel wieder zurück und achte dabei auf eine Ordnung, damit du alles besser im Überblick hast und auch mal siehst, was du denn überhaupt besitzt und was du vielleicht noch nachkaufen musst.
  4. Einkaufsliste machen:
    Gehe in dich und überlege dir, was du alles wirklich brauchst. (Mache dir zum Beispiel einen Wochenplan.) Dabei solltest du auch bedenken, was du gerade wegschmeißen musstest. Erstelle dann einen übersichtlichen Einkaufszettel.
  5. Einkaufen:
    Wenn du im Supermarkt bist, kaufe nur das, was auch auf deinem Einkaufszettel steht, und achte auch darauf, ob es von diesen Produkten vielleicht nachhaltigere Varianten gibt, z.B. mit weniger Plastik oder recycelbarer Verpackung ( Am besten ist es wenn man viele regionale Produkte kauft).
    TIPP:
    Achte auch darauf, dass du von Zuhause Tüten mitbringst oder eine wieder verwendbare Tüte kaufst (z.B. einen Leinenbeutel)
  6. Eintreten:
    Wenn du wieder zu Hause bist, überlege dir, welche Produkte schnell schlecht werden können. Damit das allerdings nicht passiert, werden wir dir jetzt eine App vorstellen, mit der dein Kühlschrank immer frisch und organisiert bleibt:
    Fridge Buddy: Lade die App kostenlos im Appstore runter und dann kann es auch schon losgehen!
  7. Einscannen:
    Jetzt öffnest du die App und um ein Produkt einzuscannen gehst du auf der unteren Leiste auf den Button “add product”. Dann öffnet sich die Kamera und du scannst ganz einfach den QR Code deines Produktes ein und wählst das Haltbarkeitsdatum aus. Ebenfalls kannst du personalisieren, ob du das Produkt im Kühloder Gefrierschrank lagerst. Jetzt wird dir die App immer eine Benachrichtigung senden, wenn du dein Produkt konsumieren solltest. Zusätzlich erstellt sie dir verschiedene Diagramme, damit du siehst, wie viel du weggeworfen hast und wie viel du “gerettet” hast.
  8. Einräumen:
    Jetzt kannst du deinen Kühlschrank mit der neuen Ordnung einsortieren und von nun an wird nie mehr etwas ohne dein Wissen schlecht werden.

Wir hoffen, dir hat unser Blogeintrag gefallen und er konnte dir weiterhelfen:)

Carolina & Carla

Wie hoch ist der Eiffelturm? Was fressen Schmetterlinge? Wie alt ist Donald Trump? Fragen dieser Art begleiten uns durch den Alltag. Um diese möglichst schnell zu klären, greifen wir meist zu unserem Handy und googlen. Die meist benutzte App dafür ist vermutlich „Google“, wenn sogar das Wort danach benannt ist. Dabei fragen sich nur die wenigsten, welche Alternativen es zu Google gibt. Deswegen möchte ich Ihnen in diesem Artikel eine Suchmaschine vorstellen, deren Benutzung man in Erwägung ziehen sollte. Die Rede ist von Ecosia. Ecosia bietet im Grunde genommen, das Gleiche an wie Google, nur auf eine nachhaltige Weise. Mit jedem Mal Suchen tragen Sie dazu bei, dass Bäume in der ganzen Welt gepflanzt werden. Für eine Anzahl von 45 Suchanfragen auf Ecosia, wird jeweils ein Baum in einem von Ecosia bestimmten Gebiet gepflanzt. Dazu gehören beispielsweise Projekte in Äthiopien, Madagaskar oder Uganda. Die Nutzung von Ecosia bringt nicht nur mit sich, dass durch die Pflanzung der Bäume mehr Kohlendioxid gefiltert wird, sondern bringt er vielen Leute, besonders auch Frauen, in der Region des jeweiligen Projektes einen Arbeitsplatz und damit ein gesichertes Einkommen. Das führt unter anderem auch dazu, dass mehr Geld für die Bildung der Kinder zur Verfügung steht. Ein anderer positiver Aspekt für die Menschen vor Ort ist, dass sie die Erträge der Bäume kostenlos mit nach Hause nehmen dürfen. Ein weiterer Vorteil, vor allem für die Tierwelt, ist, dass sogenannte „grüne Brücken“ entstehen. Das heißt, dass Tiere dank der Aufforstung nicht mehr durch von Menschen besiedelte Gebiete ziehen müssen. Außerdem wird dadurch ihr Lebensraum vergrößert, sodass sie mehr Platz zum Jagen und Paaren haben. Doch woher und von wem kommt diese hervorragende Idee dafür? Der Ursprung von Ecosia liegt im brasilianischen Regenwald. Christian Kroll reiste dorthin und sah nach etlichen Sojaplantagen endlich einige Gebiete des ursprünglichen Regenwalds. Doch als er zwei Jahre später dorthin zurückkehrt, sind auch diese letzten Flecken zu Plantagen geworden. So beschließt er eine Suchmaschine zum Erhalt der Wälder zu gründen. Er versuchte es zuerst mit einer App namens „Forestle“, doch er musste einen Rückschlag in Kauf nehmen, da ein Investor, Google, die Zusammenarbeit kündigte. Nach langem Scheitern erschien im Dezember 2009 dann Ecosia. Mit der Zeit wurde es immer populärer und konnte immer mehr Bäume pflanzen. Im Juli 2020 hat das Unternehmen mit mittlerweile circa 50 Mitarbeitenden fast 100 Millionen Bäume weltweit gepflanzt. Jetzt bleibt jedoch die Frage, wie diese Projekte finanziert werden und wie sich Ecosia als Unternehmen rentieren kann. Um die Finanzierung der Baumpflanzung und der laufenden Kosten zu sichern, ist Ecosia auf Werbeanzeigen angewiesen. Dafür werden 0,5 Cent pro Suche für den Regenwald gespendet. Das hört sich vielleicht erst einmal wenig an, doch bei circa 1,5 Millionen Menschen, die Ecosia täglich nutzen, ergibt sich doch eine beachtliche Summe. Das Unternehmen Ecosia braucht natürlich einen Teil des Geldes von den Werbeanzeigen, um die laufenden Kosten wie die Bezahlung der Mitarbeitenden oder die Miete der Büroräume zu decken. Jedoch wird nur Geld dafür und ein kleiner Puffer für finanzielle Absicherung in einer möglichen Krisenzeit zurückgehalten. Das heißt keiner der Mitarbeitenden, besonders nicht Christian Kroll wird sich an Ecosia die goldene Nase verdienen. Im Gegensatz zu anderen Besitzern ähnlicher Suchmaschinen. Generell pflegt Ecosia einen sehr transparenten Umgang mit den Umsatzzahlen und Finanzen. Außerdem liegt es dem Unternehmen am Herzen, seinen Nutzern die Möglichkeit zu geben, nachzuvollziehen, wo und wie die Einnahmen verwendet werden. Dazu findet man beispielsweise auf dem Youtubekanal „Ecosia“  einige Videos zu Updates der aktuellen Projekte. Abschließend ist zu sagen, dass Ecosia eine ernstzunehmende Alternative zu Google darstellt und man nebenher Gutes für die Umwelt, die Leute und die Tiere vor Ort tun kann. Also laden Sie sich jetzt die Ecosia App herunter oder installieren Sie Ecosia als alternativen Browser auf dem Computer.

Marie

Wenn wir mal ehrlich mit uns sind, dann wissen wir doch alle, dass Tourismus und vor Allem Massentourismus viele Nachteile für die Umwelt aber auch besonders für die Reiseziele und die Menschen, die dort leben, mit sich bringt. Durch die Reisenden, die eigentlich den Wunsch haben die Schönheit und Vielfalt unserer Welt zu entdecken oder fremde Kulturen kennen  lernen möchten, werden oftmals Sehenswürdigkeiten und Städte von Tausenden auf einmal überrannt, was leider den Flair, den man ja eigentlich erleben wollte, ziemlich beeinträchtigt-denken wir nur mal an Venedig oder Machu Picchu. Natur wird zerstört um riesige Hotelanlagen und Infrastruktur zu bauen, Flugreisen verursachen Unmengen an Emissionen. In dem Zitat „Der Tourist zerstört das, was er sucht, indem er es findet“ von Hans Magnus Enzensberger wird genau das deutlich.  Sicher muss es doch Möglichkeiten geben eine Reise nachhaltig zu gestalten, damit wir ohne schlechtes Gewissen unseren Planeten erkunden können und nicht gänzlich das Weltenbummler-Dasein an den Nagel hängen müssen.  Ein paar einfach umzusetzende Tricks reichen schon aus Tourismus nachhaltig zu gestalten.

Um Emissionen einzusparen sollte man wenn möglich auf einen Flug verzichten und mit dem Auto oder dem Zug fahren und wenn das Ziel zu weit entfernt ist, sind generell weniger Reisen dafür aber längere Aufenthalte  auch ein Gewinn für das Klima.  Neben Flügen gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten über See zu reisen. Im Internet werden einzelnen Personen eine Mitfahrgelegenheit auf Container- und Segelschiffen angeboten, deren Fahrten allerdings wesentlich länger dauern aber umweltfreundlicher sind, weil die Schiffe auch ohne dich fahren.

Eine andere Option um nachhaltigen Tourismus umzusetzen ist die Unterstützung von lokalen Anbietern und Einheimischen. Bei großen, ausländischen Hotelketten All-inclusive zu buchen,  ist zugegebenermaßen sehr bequem. Das Problem hierbei ist aber, dass häufig die einheimischen Angestellten schlecht bezahlt werden und man außerdem einen schlechteren Einblick in die Kultur erlangt, da die Einrichtung und eventuell auch das Essen in allen  Standorten der Kette recht ähnlich ist.

Wie oben schon genannt ist Massentourismus in vielen Gegenden zu einem großen Problem geworden: Ortschaften und Infrastruktur sind maximal ausgelastet um die Mengen an Touris alle auf einmal unterzubringen und zu versorgen und unter einem entspannten Urlaub  stellt man sich auch nicht vor in einer riesigen Menschenmenge  vor der Eisdiele in der Sonne zu braten.  Diese Unannehmlichkeit lässt sich dadurch vermeiden off-season zu reisen.  Eigentlich viel wichtiger als die Tatsache, dass man mehr oder weniger für sich ist, ist der Profit für die Urlaubsorte.  Reisende, die außerhalb der Hauptsaison unterwegs sind, lasten die strapazierten Reiseziele nicht noch mehr aus, sondern sorgen dafür, dass diese nachhaltig uns ausgewogener genutzt werden. Außerdem sind sie eine gute Einnahmequelle für Einheimische in der Nebensaison und für uns Touristen trotzdem noch günstiger als normal, was wiederum einen längeren Aufenthalt ermöglicht.  Klar sind solche off-season-Urlaube leider nicht immer möglich, da man an „Unwegsamkeiten“ wie Schulferien gebunden ist.

Zwar bringen Urlauber immer Geld in die Reiseziele, dafür lassen sie aber auch viel Dreck und Müll zurück. Auf die Vermeidung von Müll, insbesondere Plastik sollte im Urlaub genauso geachtet werden wie zu Hause. Dies ist deshalb so wichtig, da Müll für viele Länder eine große Schwierigkeit darstellt. Besonders in ärmeren Ländern sind die Müllentsorgungssysteme schlecht und die Abfälle werden verbrannt oder ins Meer geworfen.

Die schlimmste Umweltsünde des Tourismus, wie ihr euch sicher schon denken könnt, sind jedoch Kreuzfahrten.  Ein Kreuzfahrtschiff verbraucht so viel CO2 wie 84.000 Autos und Unmengen Schweröl jeden Tag, Abwasser und Lebensmittelreste  werden im Meer entsorgt. Neben diesen Aspekten stellen sie aber auch primär Nachteile für die Küstenstädte dar, weil sie diesen kaum Einnahmen einbringen, denn die Touristen übernachten und essen an Board, die gigantischen Schiffe verpesten die Luft und verschandeln den Ausblick auf das Meer.  Meiner Meinung nach erfüllen sie auch nicht den Sinn einer Reise, nämlich Neues zu entdecken und kennen zu lernen, auch wenn man so in recht kurzem Zeitraum viele Länder auf seiner „Länder, die ich besuchen möchte – Liste“ abhaken kann – denn viel mehr als ein abhaken ist das wirklich nicht.

Natürlich hängt die Umsetzung dieser Tipps noch an einigen anderen Faktoren (Lage und Länge von Ferien, Entfernung etc.) und sie sind teilweise nicht ganz so einfach umzusetzen. Allerdings finde ich trotzdem, dass sie einen guten Kompromiss zwischen dem Entdeckerleben und Nachhaltigkeit darstellen und Touristen, die nachhaltig reisen, nicht zwingend ihr Reiseziel zerstören.

Caro

Uns ist allen bewusst, dass sich zum Wohle unserer Erde und des Klimas etwas ändern muss. Doch vielen ist nicht bewusst, dass schon kleine Veränderungen bei sich selbst große positive Auswirkungen haben können. Beispielsweise auf nachhaltige Ernährung achten. Gut wäre es, in der Küche nur saisonale, regionale und ökologische Produkte zu verwenden. Außerdem sollte man sich weitgehend vegetarisch bzw. vegan ernähren. Wenn man aber doch einmal Fleisch essen will, sollte man darauf achten, dass es sich um Biofleisch handelt und, dass möglichst viel vom Tier verwertet wird.

Es ist nicht immer leicht, nachhaltige UND leckere Rezepte zu finden, deshalb haben wir ein paar für euch zusammengesucht:

 

Morgens: French Toast mit Hagebutten-Quark-Dipp

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 3 EL Milch (am besten Hafermilch)
  • 4 Scheiben Vollkorntoast
  • 300g Zwetschgen
  • 3 TL Butter
  • 3 TL Honig
  • 125g Magerquark
  • 50g Ziegenfrischkäse
  • 2 TL Hagebuttenmark

Zubereitung:

  1. Eier und Milch miteinander verquirlen und in eine flache Auflaufform gießen. Toastscheiben darauf verteilen. Wenn sie sich von einer Seite vollgesogen haben, wenden und restliche Eiermilch aufsaugen lassen.
  2. Inzwischen Zwetschgen waschen, halbieren, entkernen und je nach Größe
    vierteln oder achteln. In einer mittelgroßen Pfanne 1 TL Butter erhitzen und
    Zwetschgen mit 1 TL Honig hineingeben. Etwa 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze und
    unter gelegentlichem Rühren braten.
  3. Parallel restliche Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Toastscheiben darin von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun braten.

  4. Quark und Frischkäse verrühren. Hagebuttenmark darauf setzen und mit einem Holzspieß spiralförmig verziehen

  5. French Toasts mit dem übrigen Honig beträufeln und mit Zwetschgen sowie Hagebutten-Quark-Dip anrichten und genießen.

Mittags: Lürbis-Linsen-Salat:

Zutaten:

  • 200g Butternutkürbis
  • 5 EL Olivenöl
  • 1,5 TL Salz
  • 1 Schalotte
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 175g grüne Linsen
  • 1,5 TL Ras el Hanout
  • 0,5 TL schwarzer Pfeffer
  • 300ml Wasser
  • 4 EL Rotweinessig
  • 1 TL Ahornsirup
  • 50g Petersilie

Zubereitung:

  1. Kürbis in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Olivenöl in einen heißen Topf geben, Kürbiswürfel    dazu geben, mit Salz würzen und bei mittlerer bis hoher Hitze 5-7 Minuten scharf anbraten, bis er rundherum gebräunt, gar, aber noch bissfest ist. Anschließend aus     dem Topf nehmen, überschüssiges Öl abtropfen lassen.

  2. Topf zurück auf den heißen Herd stellen, Schalotten fein würfeln, Knoblauch fein hacken und bei niedriger bis mittlerer Hitze 2 Minuten anschwitzen.

  3. Linsen dazugeben, mit dem restlichen Salz, Ras el Hanout und Pfeffer würzen, mit Wasser aufgießen und mit leicht aufgelegtem Deckel bei niedriger Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gegart sind und die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen wurde. Bei Bedarf wenig Wasser hinzufügen, Linsen nehmen unterschiedlich viel Feuchtigkeit auf. Anschließend vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.

  4. Petersilie fein hacken, zusammen mit den Kürbiswürfeln zu den Linsen geben und mit Rotweinessig und Ahornsirup vermengen. Bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout abschmecken.

Abends: Vorspeise: Cremige Lauchsuppe

Zutaten:

  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 3 EL Weißwein
  • 2 TL Schnabzigerklee
  • 0,5 TL Majoran
  • 1 TL gemahlener Kümmel 
  • Salz
  • 2 EL Sojadream

Zubereitung: 

  1. Kartoffeln schälen und würfeln, Lauch in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

  2. Öl in einen heißen Suppentopf geben, Gemüse (bis auf den Knoblauch)
    hinzufügen und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel und bei mittlerer Hitze
    rösten.

  3. Mit Gemüsebrühe und Weißwein ablöschen. Gewürze und Knoblauch hinzufügen
    und 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

  4. Alles gut mit dem Pürierstab oder im Blender fein mixen und gut mit Salz abschmecken.
    Vor dem Servieren etwas Sojadream unterrühren.

Hauptspeise: Fettucine mit Austernpilzen & Thymian

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 0,5 rote Chili
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 0,5 TL Salz
  • 4 Zweige Thymian
  • 500g Austernpilze
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 500g Fettucine
  • 0,25 Bund frische Petersilie
  • 2 EL Hefeflocken

Zubereitung:

  1. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden.

  2. Öl in eine heiße Pfanne geben, Zwiebelstreifen bei mittlerer Hitze 3 Minuten anschwitzen.

  3. Chili und Knoblauch fein hacken und zusammen mit dem Salz und dem Thymian
    zu den Zwiebelstreifen geben. Weitere 2 Minuten anschwitzen.

  4. Pilze in Streifen zupfen und in die Pfanne geben. Bei mittlerer bis hoher
    Hitze 8 Minuten braten. Ab und zu umrühren. Mit Pfeffer würzen.

  5. Salzwasser sprudelnd aufkochen. Fettuccine 6 Minuten kochen.

  6. Kurz bevor die Nudeln gar sind, 150 ml Nudelwasser zu den Pilzen geben,
    kurz aufkochen.

  7. Fettuccine tropfnass in die Sauce geben, gut umrühren und einen Augenblick
    ziehen lassen.

  8. Petersilie hacken. Pasta mit Petersilie und Hefeflocken garnieren und sofort servieren.

Dessert: Vegane Mousse au Chocolat

Zutaten:

  • 300g Sovatoo Schlagcreme
  • 0,5 Päckchen Sahnesteif
  • 200g vegane Zartbitterschokolade
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Schokoladenraspel
  • frische Minze zum Dekorieren

Zubereitung:

  1. Schlagcreme vor Verwendung gut kühlen (wichtig!).
  2. Schlagcreme mit dem Handmixer etwa 3 Minuten aufschlagen, dabei nach und nach Sahnesteif hinzugeben.
  3. Creme bis zur Weiterverarbeitung kühlen.
  4. Die Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen, Vanillezucker unterrühren.
  5. Etwas Schlagcreme für das Topping aufheben und den Rest wieder in den
    Kühlschrank geben.
  6. Die flüssige Schokolade zur Schlagcreme geben und mit dem Handmixer auf
    niedriger Stufe gut 
    vermengen.
  7. Die Mousse auf 6 kleine Dessertgläser, z. B. Weckgläser, aufteilen und für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
  8. Vor dem Servieren mit der übrigen Schlagcreme (am besten mit der Spritztülle), geraspelter Schokolade und ein paar frischen Minzblättern garnieren.
Lasst’s euch schmecken

Clara & Luci

Corona hat uns krank gemacht: wirklich alles und jeden

ich mag nicht mehr. Die inzwischen fast ein Jahr andauernden Corona-Einschränkungen, durch die mein Zimmer immer kleiner wird, nerven. Was tun? Glücklicherweise ist heute alles lieferbar, sogar Glück in der vor nervenberuhigendem Fett, Endorphine lassen grüßen! Fast-Food zuhause, über einen Lieferdienst – der prächtig an dem Lockdown verdient…
Clever sind die schon, sowohlder Lieferdiens, als auch die Fast-Food-Kette: Die verdienen an unserer (Sehn)Sucht nach Glück! Nun ist da natürlich nichts Anrüchiges dran. So funktioniert die Welt – des einen Glück ist des Anderen Profit. Nun wundert ihr euch ganz bestimmt, was meine Message ist. Ich verrate es:
Corona hat sowohl unsere Gehirne und Gewissen beschädigt! Erinnert ihr euch noch: Fridays-for-Future Demos, Plant-for-the-planet, Kampf gegen die profitorientierte Gesellschaft im Dannenröder Forst?

WAKE UP: DIE UMWELTKRIESE GIBT ES NOCH
Dann, wenn die Coronakrise vorbei ist – gefühlt zwar nie, aber glaubt mir, das wird passieren – wird es die Umweltkrise immernoch geben. In der Debatte um Klimaunverträglichkeit wurde neues Vokabular geschaffen: “Flugscham” ist zum Beispiel 2017 enstanden, um deutlichzu machen, dass Fliegen jetzt einfach nicht mehr cool ist.

Warum wir einen „Fast-Food-Scham“ brauchen

 

Ich finde, es sollte auch so was wie „Fast-Food-Scham“ geben:

Schaut mal die umweltzerstörerische Bilanz eines Cheeseburgers bei McDonalds an.

 

Ein Cheeseburger hat den gleichen CO²-Fußabdruck wie die Verbrennung von 3L Benzin: Knapp 5 KG

 

  • 2,6 kg CO² durch die Kühe: Futter und Ausscheidungen (Methan)
  • 0,9 kg CO² durch Elektrizität: Verarbeitung, Lagerung und Zubereitung
  • 0,9 kg CO² durch die Verpackung: Herstellung und Entsorgung der Verpackung 
  • 0,5 kg CO² durch Dieselverbrennung: Transport der Zutaten

Zur Erinnerung: Der Volkswagen UP ist als das “3-Liter-Auto” bekannt. Das bedeutet: anstelle EINES Cheeseburgers könnte ich tatsächlich 100 km mit dem Auto meiner Großmutter fahren!

Aber noch bin ich nicht fertig: Solange das Geschäftsmodell von McDonald’s weiterhin nur auf Einweg setzen, bleibt das Unternhemen weiterhin eine ressourcenverschwendende Müllproduktionsmaschine.

Warum wir einen “Delivery-Scham” brauchen

Zu den bislang schambefreiten
Dingen gehört es auch, Essen nach Hause liefern zu lassen. Dabei wäre es meiner
Meinung nach höchste Zeit, den „Delivery-Scham“ einzuführen!

 

Wer sein Essen
bestellt, bekommt es meist in einer Papp-, Plastik-, oder richtig schlimm: in
einer Styropor-Verpackung! Nicht selten mit Plastikbesteck, das noch einmal
extra in Plastik eingepackt ist, und einem riesigen Haufen Servietten. Und das
alles in einer gigantischen Plastiktüte!

 

Wir, die jungen
Menschen, gingen vor Corona zwar für eine bessere Klimapolitik auf die Straße,
produzieren gleichzeitig aber den meisten Verpackungsmüll.  Zwei Drittel der Deutschen unter 30 kauften
schon VOR Corona mindestens einmal im Monat Essen to go in Einwegverpackungen.

 

 

Aber damit nicht
genug an Klimasünde, denn noch bevor man das bestellte Essen zu Hause aus dem
ganzen Plastikmüll wickeln kann, muss es erst einmal dort hinkommen. Damit sind
wir schon beim nächsten Problem: Ob Auto, Roller und sogar e-Bike – woher kommt
der Strom? – der Transport verursacht eine enorme Menge an CO2 und Mikroplastik
durch den Reifenabrieb.

–> Wehret der Fast-Food-Delivery-Falle

Ihr lieben, lasst uns bitte einmal probieren, unsere Corona-geschädigten Gehirne zum logischen Denken zu bewegen: Lasst uns lokale Lebensmittel kaufen – Dann kommen wir auch mal aus unserem immer weiter schrumpfenden Zimmer raus – und lasst uns dann selber kochen -> besser für unsere Gesundheit und für die Umwelt.

Bleibt gesund!

Katharina

Pro Jahr werden 17,4 Milliarden Einwegflaschen Mineralwasser verbraucht. Das sind 450000 Tonnen Müll! Wussten sie, dass die durchschnittliche Einwegflasche etwa 450 Kilometer weit transportiert wird, bevor sie im Regal landet?

Aber auch Mehrflaschen sind keine Umweltschützer, wie sie jetzt vielleicht denken mögen. Die durchschnittliche Mehrwegflasche wird nämlich 230 Kilometer transportiert, bevor sie bei ihnen im Regal landet. Das ist zwar deutlich umweltschonender als Einwegflaschen, aber auch nicht sonderlich gut für die Umwelt. Gibt es vielleicht auch noch eine nachhaltigere Variante zu meinem Wasserkonsum, werden sie sich jetzt wahrscheinlich fragen; Ja die gibt es!
Wasserspender sind abgesehen von der Herstellung eine umweltschonende und klimaneutrale Alternative zu den herkömmlichen Mehrwegfalschen. Sie werden an eine normale Wasserleitung angeschlossen und können je nach Produkt das Wasser auch mit Kohlensäure versetzen, sowie bei Bedarf das Wasser kühlen.

Nochmal einige Vorteile eines Wasserspenders im Vergleich mit Flaschenwasser 

  • Günstiger und Umweltschonend
  • Spart den Aufwand von Transport und Lagerung des Flaschenwasser
  • Keine Entstehung von unnützem Plastikmüll

Daniel

Jeder kennt die Bilder von riesigen Müllinseln im Ozean, verdreckten Stränden und toten Tieren mit einer Menge Plastik im Bauch. Dies sind nur ein paar Beispiele für die katastrophalen Folgen des immensen Plastikkonsums der Menschheit. So schwer es auch manchmal wirken mag, Plastik zu vermeiden, manchmal sind es nur kleine Veränderungen, an die man sich zwar anfangs gewöhnen muss, die dann aber letztendlich einen großen Effekt haben können. Denn wenn jede einzelne Person einen kleinen Beitrag zur Vermeidung von Plastikmüll leistet, entsteht in der Summe ein spürbarer Effekt. In diesem Beitrag möchte ich dir also ein paar Tipps an die Hand geben, wie du Plastik aus deinem Haushalt verbannen und unnötigen Müll vermeiden kannst.

Wie dir vielleicht schon mal aufgefallen ist befindet sich besonders in unseren Badezimmern eine riesige Menge an Plastik. Besonders bei Produkten der Körperpflege, da nicht nur die Verpackung von Shampoo, Duschgel etc. aus Plastik besteht, sondern sich auch in zahlreichen Kosmetikartikeln Mikroplastik befindet. Um das Plastik hier loszuwerden gibt es verschiede Möglichkeiten. Zum einen kann man einfach Naturkosmetik kaufen, um kein Mikroplastik in seinem Produkt zu haben, wer aber gerne noch weiter gehen möchte, kann einfach ein Stück feste Seife benutzen oder beispielsweise eine Shampoo Seife kaufen (einfach Shampoo in Form einer festen Seife, das gibt es nicht nur für Shampoos, sondern auch für weitere Köperpflegeprodukte). Auch ist es möglich Wascherde zu verwenden oder die Produkte gleich selbst herzustellen. Dasselbe gilt für die Seife zum Händewaschen, hier benutzt du am besten auch einfach ein Stück fester Seife statt flüssiger. Statt Wegwerfrasierern kann man welche mit auswechselbarer Klinge kaufen. Oder noch besser: schaff dir einen sogenannten Sicherheitsrasierer oder Rasierhobel an. Auch hier gilt wieder das gleiche Motto: lieber ein Stück Seife, statt Schaum aus der Sprühdose. Ein weiteres Thema ist das Zähneputzen. Um nicht Zahnbürsten aus Plastik zu benutzen, kannst du Bambuszahnbürsten verwenden und anstelle der Zahnpasta aus der Plastiktube gibt es kleine Zahnputztabletten oder eine Zahncreme im Glasbehälter. Abschminkpads und Schwämme für Peelings lassen sich ganz einfach durch wiederverwendbare Baumwollpads und Luffa Schwämme ersetzen. Um die Mengen an Plastikmüll zu vermeiden, die bei der Benutzung von Binden oder Tampons anfallen, kann man waschbare Binden, Periodenunterwäsche, Menstruationstassen oder -schwämme benutzen. Anstelle von Einwegwindeln empfiehlt sich die Benutzung von Stoffwindeln. Im Bereich Klopapier ist es auf jeden Fall empfehlenswert recyceltes zu verwenden, eine drastischere Maßnahme wäre eine Po Dusche.  

Eine andere große Baustelle ist das Plastik in der Küche. Küchenhelfer wie z.B. Rührlöffel oder Salatbesteck gibt es entweder aus Holz oder auch aus Edelstahl. Auf Frischhalte- und Alufolie kann man manchmal nur schwer verzichten, aber stattdessen lassen sich ganz einfach Bienenwachstücher in den Alltag integrieren, diese gibt es in verschiedenen Größen zu kaufen und man kann sie sogar selber herstellen. Beim Abwaschen lassen sich Lappen durch alte Handtücher und Stoffreste ersetzen und Spülbürsten kauft man am besten welche mit Naturborsten und Griffen aus Holz. Um keine Plastikdosen mehr benutzen zu müssen kann man ganz einfach alte Gläser (z.B. von Gurken oder Joghurt) aufheben und weiterverwenden. Und nicht nur die Plastikboxen, sondern auch die wiederverwendbaren Trinkflaschen aus Plastik lassen sich durch welche aus Glas oder Metall ersetzen. Und noch ein weiterer wichtiger Punkt: Strohhalme. Zum Glück ist die Herstellung von Plastikstrohhalmen mittlerweile verboten, doch wer weiterhin gerne aus einem Strohhalm trinken möchte, kann sie entweder aus Glas oder aus Metall kaufen. Richtig viel Müll vermeiden kann man auch beim Kaffee, Kapseln produzieren Tausende Tonnen an Plastik und Aluminium. Viel umweltfreundlicher ist hingegen die Verwendung von Kaffeepulver oder -bohnen.

Trotz aller Anstrengungen lässt sich das Plastik aber meistens nicht vollständig aus euren Haushalten verbannen, daher ist eine der wichtigsten Regeln: Saubere Mülltrennung, aber das ist hoffentlich nichts wirklich Neues. Zusätzlich kannst du Mülleimer aus Edelstahl benutzen und deine Müllbeutel selber aus Zeitungspapier basteln oder einfach ganz weglassen. Beim Putzen kann ich nur wiederholen: achte auf Naturfasern (z.B. eignet sich hier wieder ein Luffa Schwamm) und bei Besen, Wischmopp und Klobürste auf den Holzgriff und Fasern aus Baumwolle bzw. Naturborsten. Wer noch weiter gehen will kann sein Putzmittel auch selber machen, im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen dazu. Der letzte Tipp mag vielleicht ein wenig veraltet wirken, aber Stofftaschentücher ersetzen Papiertaschentücher und die Plastikverpackungen sind hier überflüssig.

Abschließend möchte ich noch hinzufügen, dass die Tipps dich keinesfalls verpflichten sollen alles umzusetzen, sie sind als Anregung gedacht und jeder muss auf sich selber schauen und überlegen, wie viel er davon umsetzen kann und will. Denn alles was du machst ist besser als es bleiben zu lassen. Und wenn du Plastik ersetzt, dann schmeiß dieses nicht gleich weg, sondern schau erst mal ob es sich nicht noch upcyceln lässt, auch dazu findest du zahlreiche Ideen im Internet.

Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Sita