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Häufig gestellte Fragen von Unternehmen

Schäden bei Mitfahrern sind durch die Haftpflicht bis zur Mindestsumme abgedeckt. Diese beträgt aktuell in Deutschland 7.5 Millionen € für Personenschäden.

Hier ein Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Kfz-Haftpflichtversicherung):

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist der für Fahrzeuge gesetzlich vorgeschriebene Teil einer Autoversicherung (Pflichtversicherung), welcher die Schadensersatzansprüche deckt, die einem Dritten durch den Betrieb eines Kraftfahrzeugs entstehen (Verschulden oder Gefährdungshaftung). Der Schaden kann beispielsweise durch einen Verkehrsunfall entstehen, an dem der Fahrer eines Kfz des Versicherten die Schuld trägt oder für dessen Folgen Er verschuldensunabhängig einzustehen hat.

Hier ein Auszug aus check24 (https://www.check24.de/kfz-versicherung/lexikon/beifahrer/):

Der Schutz der Kfz-Haftpflichtversicherung erstreckt sich auf alle Beifahrer. Das sind alle Personen, die sich zusätzlich zum Fahrer im Wagen befinden. Der Versicherungsschutz für Beifahrer umfasst körperliche Schäden und Sachschäden (am Körper getragene Gegenstände, keine Gepäckstücke).

Die Schuldfrage ist nicht relevant. Eine Kfz-Haftpflicht tritt zum Beispiel auch für Schäden ein, die nach einem Unfall durch einen geplatzten Reifen entstehen. Allerdings kommt die Versicherung dann nur für körperliche Schäden auf.

Der Fahrer ist generell nicht durch die eigene Haftpflicht versichert, sondern allenfalls durch eine Zusatzversicherung (Unfallversicherung, Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Insassenversicherung). Diese Fragestellung hat aber nichts damit zu tun, ob der Fahrer Mitfahrer mitnimmt und ist aus unserer Sicht daher für die Nutzung von Tramling nicht relevant.

Eine Insassenversicherung wird generell als wenig sinnvoll angesehen und steht laut check24 beim Bund der Versicherten auf Platz 2 der überflüssigen Policen (https://www.check24.de/kfz-versicherung/lexikon/beifahrer/). Dort steht übrigens nochmal explizit, dass die KFZ-Haftpflicht die Mitfahrer absichert, unabhängig vom Unfallszenario. 

Die dargestellten Einschätzungen entsprechen auch den Informationen von anderen Mitfahr-Anbietern, z.B. BlaBlaCar.

Die kurze Antwort ist ja. Auf https://www.arbeitsrechte.de/wegeunfall/ findet sich der folgende Passus (bei ca. 1/4 des Textes):

Versichert sind sowohl der Hin- als auch der Rückweg. Ebenso ist unter bestimmten Umständen beim Wegunfall auch der Umweg inbegriffen. Fahren Sie vor der Arbeit Ihre Kinder noch in eine Betreuungseinrichtung, kommen Sie per Fahrgemeinschaft zum Arbeitsort oder müssen Sie wegen Baustellen oder Staus auf Umleitungen zurückgreifen, um ans Ziel zu gelangen, sind sich ereignende Unfälle ebenso als Arbeits- bzw. Wegeunfälle zu betrachten.

Solange der Fahrer das nicht gewerblich macht, was bei einem Preispunkt so weit unter den Kosten (5 Cents / Kilometer, maximal 3 Mitfahrer) nicht geht, ist keine extra Versicherung oder Beförderungsgenehmigung nötig.

Der Mitfahrer zahlt an den Fahrer eine Fahrtkostenbeteiligung von 5 Cents / Kilometer (brutto=netto). Dadurch kostet das Mitfahren ca. die Hälfte der Spritkosten eines VW Polo (laut ADAC, Vollkosten eher bei 30 Cents / Kilometer, aber das beinhaltet Abschreibung, Abnutzung etc. und merkt der Pendler nicht ganz so direkt im Geldbeutel).

Eventuell wird später auch ein zonenbasiertes Preismodell eingeführt (pauschal x € aus einer bestimmten Zone), aber es wird dieselbe Zielsetzung haben: Für den Mitfahrer soll es im Schnitt nur halb so viel kosten wie die eigenen Spritkosten. Bei einer Strecke von 20 Kilometer ist das 1 € und damit ist Man meist auch günstiger als ÖPNV. 

Der Mitfahrer zahlt an Tramling 25 Cents (das ist incl 19% USt) pro in Anspruch genommener Fahrt. Bei Nutzung an 10 Arbeitstagen hin- und zurück sind das 20*25 = 5 € / Monat. Von diesem Beitrag bezahlt Tramling die Abrechnung (Zahlungsdienstleister), den Betrieb, die App Entwicklung, die Mitarbeiter, das Marketing.

Am Anfang der Einführungsphase wird die App für Mitfahrer komplett kostenlos sein und Tramling wird die Gebühr an den Fahrer aus eigener Tasche bezahlen. Die jeweils rechtlich gültigen Beträge werden in der App vor jeder Buchung angezeigt.

Damit Tramling weiß, wie viele Personen pro Arbeitgeber an der Umfrage teilgenommen haben, wie viel Interesse also Fahrer oder Mitfahrer haben etc. Dies ist eine Rückmeldung, die auch an den Arbeitgeber geschickt wird.

Später kann der Arbeitgeber auch aggregiertere Auswertungen für das Unternehmen bekommen, zum Beispiel wie viel CO2 eingespart wurde. Der Arbeitgeber bekommt aber keine personenbezogenen Daten über Einzelpersonen von Tramling.

Jedem Arbeitgeber steht es frei, auch ohne Unternehmenscode teilzunehmen. Allerdings sind dann keine Rückmeldungen über den Code möglich. 

Der Mitarbeiter gibt die Daten direkt an Tramling, das heißt der Arbeitgeber ist eigentlich nicht direkt involviert. Daher ist auch keine Auftragsdatenverarbeitung nötig.  Trotzdem empfehlen Wir aber die Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten, da die Email an die Mitarbeiter einen Empfehlungscharakter hat.

Bei der Umfrage geht es hauptsächlich um die Routendaten, wobei explizit keine Hausnummer verlangt wird. Als Beispiel wäre die abgefragte Information “82057 Ulrichstrasse”.  Die Angabe der Email ist rein optional.

Falls Mitarbeiter Uns freiwillig die Email Adresse geben: Die gespeicherten Email-Marketing-Daten werden gelöscht, wenn Sie Ihre zugehörige Beauftragung widerrufen und dem keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegen stehen.

Falls Mitarbeiter Uns Ihre Email Adresse nicht angegeben haben: etwaige sonstige personenbezogene Daten aus der Umfrage werden nach 3 Monaten gelöscht.

Aus Sicht von Tramling spricht nichts dagegen, das muss aber jedes Unternehmen selbst entscheiden.

Bei Tramling geht es um das tägliche Pendeln zur Arbeit, und das wird normalerweise nicht über Reisekosten bzw. als Dienstreise abgerechnet.

Die Arbeitgeber können eine Auswertung über die Anzahl der Personen, die an der Umfrage teilegenommen haben, bekommen. Monatlich erhalten die Arbeitgeber außerdem die im letzten Monat eingesparte Menge an CO2. Der Arbeitgeber bekommt aber keine personenbezogenen Daten über Einzelpersonen von Tramling. 

Hier geht es um eine Abschätzung und nicht um eine genaue Messung. Wir nehmen dazu von https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/auto-co2-ausstoss/  die Zahl von 20 Kilogramm / 100 Kilometer an (Mittelklassewagen, Durchschnitt von Stadt, Land, Autobahn).